5. November 2011

Keller, Erdbau, Hausaufstellung,...

Hallo zusammen,

jetzt geht alles sehr, sehr schnell. Und in 12 Tagen kommt unser Haus schon.

Aber der Reihe nach:

1. Erdarbeiten
Unser Erdbauer hat erheblich länger gebraucht als geplant. Kein Wunder, beim Nivelieren des Grundstückes ist leider übersehen worden (auch von uns und allen, die sich Grundstück und Pläne angesehen haben), dass für das Haus wirklich nur ca. 60 cm auszuheben gewesen sind, aber für die Garage ist es dann zwei Meter in die Tiefe gegangen, die Bodenhöhe auf dem Nachbargrundstück ist an dieser Stelle ca. 140 cm über OK Bodenplatte der Garage. Da wir herrlichen Lehmboden haben, ist es ein hartes Stück Arbeit gewesen, diese Grube zu machen. Zudem sind mehrere halbwüchsige Bäume und alte Wurzeln im Weg gewesen.

Auch die Begeisterung unseres Nachbar kennt keine Grenzen, die Baugrube geht leider etwa 80 cm in sein Grundstück hinein. Er möchte - verständlicherweise - alles schnellstens wieder aufgefüllt haben. Daher müssen wir in den sauren Apfel beißen und auf der Seite zum Nachbarn und zum südlichen Teil des Grundstückes bereits jetzt einen Teil der Garagenmauer machen lassen - 140 cm hoch - und dann sein Grundstück wieder auffüllen.
Wir werden dafür den abgeschobenen Mutterboden nehmen, der sich nicht von den tieferen lehmigen Schichten unterscheidet. Vielleicht sollte ich eine Töpferei aufmachen.
Rechts sieht man ein Stück der Verschalung für die Bodenplatte des Kellers, mitten im Bild der helle Pfosten mit rotem Kopf steht 1 m hinter der Grenze.
Die Bodenplatte ist frisch gegossen und der Aushub für die Garage beendet. Da es hier einmal ein großes Ziegelwerk gegeben hat, wundert es uns nicht, dass beim Aushub auch ein paar Schmuckziegel zum Vorschein gekommen sind (vorne links). Als Erinnerung habe ich natürlich gleich drei schöne Exemplare aufgehoben.

TIPP: Bitte schaut euch, wenn ihr das Grundstück nicht durch einen Vermesser höhenmäßig vermessen lasst, die Ansichten von FH genau an, denn die Nivelierungen sind nicht unbedingt zutreffend. Laut unseren Ansichten wäre die Garage vorne komplett frei und im hinteren Teil ca. 40 cm im Erdboden... Ich würde inzwischen bei nicht ebenem Grundstücksverlauf einen Vermesser hinzuziehen.

Unsere Vermesser sind auch dreimal gekommen, sie haben die Eckpunkte des Grundstücks markiert und die Lage der Bodenplatte bestimmt, dann habe ich sie nochmal kommen lassen müssen, da unsere Grenze zum Nachbarn nicht genau festzustellen ist und hier nicht klar zu sehen ist, wieweit die Erdbauer über die Grenze graben müssen. Also ist eine Markierung genau einem Meter von der Grenzlinie entfernt aufgestellt worde. Beim dritten Versuch ist dann die Bodenplatte der Garage festgelegt worden, jetzt ist der Grenzverlauf endgültig erkennbar.

2. Kellerbau
Die Firma Projektbau, seit vielen Jahren Partner von FH, hat sehr gut und schnell gearbeitet. Unser Keller ist sauber gemauert und im auzufüllenden Bereich gut abgedichtet worden. Es sind tolle Leute gewesen, die meine Fragen geduldigst beantwortet haben. Der Bauleiter, Herr L., ist immer gut erreichbar gewesen, er hat nur "etwas" gestöhnt, als die Zusatzaufträge "Bodenplatte Garage" und dann noch "Garagenwand zum Nachbarn" zu vergeben gewesen sind.
Hier ein Foto aus der Zeit des Kellerbaus, in der Mitte die Haustür und rechts ein Fenster zum Treppenhaus, links kommt ein kleines Duschbad hin. Auf der anderen Seite dann die zweite Tür - Ausgang aus dem Heizungs-/Wäschekeller in den Garten.

 Diese Seite des Kellers wird verfüllt, auf die drei Pfeiler kommt der Terrassenaufbau, links die Tür zum Heizungs-/Wäschekeller, daneben eines der beiden Fenster für das Zimmer unserer Ältesten.

Fotos des fertigen Kellers muss ich am Wochenende endlich machen. Heute bin ich schon mal auf die Kellerdecke gestiegen und habe die zukünftige Aussicht genossen. Zum Glück haben wir rundherum viel Grün und an zwei Stellen hat man auch einen weiten Blick. Die Nachbarn haben übrigens keine Vorhänge und ich kann schon aus dem EG bequem ins Haus schauen, vom DG aus werden wir dann den besten Blick haben.

Da aufgrund der Verzögerungen bei den Erdarbeiten die Kellerbauer drei Tage später angefangen haben, hat FH die Hausaufstellung um eine Woche nach hinten geschoben. Prompt ist der Keller pünktlich fertig gewesen und theoretisch könnte nächste Woche das Haus gestellt werden...

3. Verfüllen
Wie gut, dass unser Haus erst übernächste Woche kommt, denn eigentlich, ganz eigentlich hätte der Erdbauer ab Donnerstag verfüllen können und die Leerrohre für die Versorger verlegen können. Aber da ist noch nichts verfüllt. Also werde ich Montag mal einen künftigen Nachbarn auf die Baustelle scheuchen und ggf. den Erdbauer anrufen. Er ist ein netter Kerl und die Leute arbeiten auch fleißig, aber als Bauherren muss man dahinter stehen, damit er auftaucht.

4. Bauleiter
Am Dienstag ist unser Bauleiter gekommen und hat ein erstes Gespräch mit uns geführt. Wie es zu befürchten gewesen ist, wird es mit der Zufahrt zum Grundstück einige Probleme geben. Der erste Plan hat vorgesehen, die Anhänger abzukoppeln und mit einem Schlepper um eine 90° Ecke zu ziehen. Aber ein maßstäbliches Modell der Verhältnisse hat ihm leider gezeigt, dass dies nicht möglich ist. Ein über neun Meter langer Anhänger lässt sich halt nicht um eine enge Kurve herumziehen.

Plan B wäre eigentlich der südlich des Grundstücks gelegene Rad- und Fußweg gewesen, eine ehemalige Bahnstrecke, also perfekt für schwere Fahrzeuge. Aber: Am Rand stehen ein paar mächtige Bäume, so dass der Kran nicht hätte ausschwenken können.

Also Plan C: Eine knapp über drei Meter breite Schotterstraße, die ein paar nette Ecken hat. Auch hier kommt kein vollständiger Zug von über 18 m Länge durch. Also müssen wir bauseits einen Schlepper besorgen, der die Anhänger zum Grundstück ziehen soll.
Unser armer Nachbar ist auch schon wieder betroffen: Erst knabbert der Bagger sein Grundstück an, jetzt muss er von einer großen Weide, die direkt an der Straße steht, einen Aststumpf entfernen lassen. Dieser ragt in ca. 3,5 m Höhe in den Straßenraum. Da Straßen bis zu einer Höhe von 4 m freigeschnitten sein müssen, ist es zu unserem Glück seine Aufgabe, diesen Stumpf zu entfernen. Die Weide soll sowieso stark eingekürzt werden, da sie viel zu groß geworden ist.

Da aufgrund der engen Straßenverhältnisse mit Verzögerungen beim Hausaufbau zu rechnen ist, werden wir - mal wieder - Mehrkosten haben (Wartezeiten für LKW-Fahrer und Montageteam, längere Krannutzung). Dies geht zwar klar aus der Baubeschreibung hervor - wir erfüllen nunmal nicht die Voraussetzungen für eine ungehinderte Zufahrt - aber schwarz auf weiß sehen die Zahlen dann doch ganz anders aus. Gut, auch hier müssen wir abwarten, wie teuer alles am Ende wird.

7. Oktober 2011

Ausführungspläne und der liebe PC

Warum können wir im EG des gemieteten Hauses nur beim Stand neben dem Herd und Ausrichtung des Sticks nach Norden ins Internet und scheitern regelmäßig im Wohnzimmer - selbst bei freiem Blick und genaue Ausrichtung des Sticks zum Fenster hin? Dafür geht es dann aber im Schlafzimmer über dem Wohnzimmer... Leider habe ich das mit dem Schlafzimmer erst heute herausgefunden. Jetzt sitze ich auf meiner Bettseite und surfe im Internet. Hat gewissse Vorteile gegenüber einem Stehplatz am Herd.

Mit den Plänen hatten wir so unsere Schwierigkeiten, da wir im Büro nicht unbedingt Stunden mit privater PC-Nutzung verbracht werden sollten. Also musste ich die Pläne in Mini-Abschnitte einteilen und so ausdrucken. Ich hoffe, wir konnten wirklich alles richtig sehen. Um den korrekten Verlauf von Lüftungskanälen, Wasserleitungen und Abwasserrohren, usw. zu beurteilen, fehlt mir einfach ein ganz kleines bißchen Fachwissen. Mein Tipp ist, Raum für Raum in Gedanken zu betreten und zwischen Möbeln, Steckdosen, Lichtschaltern, Lüftungsgittern gedanklich hin und her zu wandern.
Die Zeit - zwei Tage für den Keller, fünf für den Rest des Hauses - war halt auch iemlich kurz. Vor allem, da ja der normale Alltag weiterlaufen muss. Aber da mussten wir durch, wenn der Stelltermin Anfang November gehalten werden sollte. Jetzt sieht es gut aus. Nur das Wetter muss den November über halten, damit auch wir den Umzugstermin im Februar/März einhalten können.

Oh je, da fällt mir ja noch ein, dass ich auch den Nachbarn (den neuen natürlich) noch einen Zettel einwerfen muss, damit sie nächste Woche nicht aus allen Wolken fallen, wenn es nach über zwei Jahren Ruhe mit dem Bau losgeht. Ich hoffe mal, sie werden mit dem Baulärm zurechtkommen. Bei den direkten Nachbarn sehe ich da keine großen Probleme, jedoch gibt es ein paar Sturköpfe, die immer diesen Weg fahren und die werden dann sicher Grund zur Beschwerde haben. Aber ich kann ja bei Gelegenheit meinen Charme auspacken... -denn wir haben ja nichts davon, wenn schon während der Bauzeit das nachbarschaftliche Verhältnis den Bach runtergeht. Also höfliche Info, was, wann, wieso, wo, durch wen gemacht wird, dann dürfte der erste Unmut schon gedämpft sein. Ich selbst wäre nämlich auch sauer, wenn durch unangekündigte Baumaßnahmen plötzlich die Zufahrt zu meinem Grundstück eingeschränkt wäre oder ich um 7:00 Uhr vom Bagger aus dem Bett getrieben würde.

Herbstferien sind Kellerzeit

Nachdem sich hier die Temperaturen steil nach unten bewegen, müssen wir auch unseren Bau unter die Erde verlegen ;-). Heute hatten wir das erste (kurze, aber ausreichende) Gespräch mit dem Kellerbauer. Es geht los!!!!

Dienstag treffen sich Kellerbauer und Erdbauer, Dienstag kommen die Vermesser, Donnerstag fängt der Erdbauer an, in der zweiten Ferienwoche wird dann der Keller gebaut. Kellerbauer ist die Firma Projektbau aus Florstadt/Hessen. Wir schön ruhig wir wohnen werden, zeigt sich auch dadurch, dass der Bauleiter vom Navigationsgerät nicht in die Straße geleitet wurde, sondern sich zwischen den Fußwegen und einem - wie er sagte - Feldweg wiederfand. Der "Feldweg" ist unsere Straße.

Montag muss ich dann noch Baustrom und -wasser organisieren. Dann sollte alles erstmal laufen...

23. September 2011

Lösung für Statikproblem ist gefunden

Unsere Kundenbetreuerin hat sich sehr darum gekümmert, dass das Statikproblem schnellstens gelöst wird. Eigentlich hätte der Statiker hier schon von Anfang an Alarm geben müssen..., eigentlich hätte jemand bei FH die Statik durchsehen müssen..., aber wir sind alle Menschen und uns rutscht so manches durch.

Jetzt liegen uns zwei Lösungsvorschläge vor, eine Stahlstütze am hinteren Ende der Treppe oder eine Mauer an der gleichen Stelle. Leider kann ich die beiden Zeichnungen nicht besser einfügen.



Wir haben uns übereinstimmend für die Mauer entschieden, da wir dann die Möglichkeit haben, neben dem Treppenaufgang eine weitere Wand zu ziehen. Dann kann unter der höchsten Stufe einen Zugang zu dieser Abstellkammer gemacht werden. So wie es unsere Kundebetreuerin hier gezeichnet hat.
Jetzt warten wir auf die Ausführugnspläne und dann kann es losgehen.

15. September 2011

Es läuft nicht alles glatt...

...denn beim Zeichnen der Ausführungspläne ist dem Zeichner aufgefallen, dass im Kellergeschoss rechts neben der Haustür (links neben der Treppe Keller-EG) vom Statiker ein Unterzug gefordert wird. Ein Träger würde an dieser Stelle das Deckenniveau auf ca. 2 m senken.
Können wir natürlich keinesfalls akzeptieren, da wir ja hier unseren Zugang ins Haus haben. Und direkt neben der Haustür nur 2 m Deckenhöhe würde einen tollen Eindruck auf Besucher machen! Der Keller wäre in der Diele nicht als Wohnraum zu nutzen. Und wir brauchen ihn als Wohnraum, wir haben dort großzügigen Platz für Garderobe, Schuhe,... eingeplant, dazu kommen noch die zwei nach Nordwesten/Nordosten ebenerdigen Zimmer (siehe Grundriß), für die man ebenfalls unter dem Träger durchschlüpfen müsste. Sollte die Treppe unter die vorhandene Treppe EG - DG gelegt werden müssen, verlieren wir einiges an Wohnfläche, nach Süden ist der Keller nämlich nicht freistehend, so dass dort keine Zimmer möglich wären.

Die Statik ist ja schon sehr lange in den Händen von FH und im Plan ist kein Unterzug eingezeichnet (im EG schon - deckengleich). Daher kann ich als Laie auch nicht wissen, dass es hier Probleme geben könnte. Es wäre Zeit genug gewesen, darüber seit Frühjahr 2010 mit uns zu reden, nach Lösungen zu suchen, jetzt wird es natürlich ziemlich eng. Der Zeichner meint, da werden noch einige Telefonate geführt werden müssen. Hoffentlich verschiebt sich der Bau nicht nach hinten, wir müssen doch im März das gemietete Haus räumen. Mal sehen, wie schnell FH hier eine akzeptable Lösung vorschlägt. Noch teurer darf der Bau jedenfalls nicht werden!


Vergangenen Samstag hat unser Tiefbauer unser Grundstück von Brombeeren, Sträuchern und Baumwurzeln befreit, jetzt könnte der Vermesser sich austoben. Sieben Stunden harte Arbeit! Jetzt hoffe ich mal, dass ich einen Teil des Schnittgutes an ein Holzheizkraftwerk abgeben kann. Die Wurzeln nehmen sie jedoch nicht an.

In unserer jetzigen Nachbarschaft ist letzte Woche ein Medley gestellt worden - sieht super aus. Wir werden irgendwann die Gelegenheit nutzen und uns alles innen anschauen. Vor allem interessiert mich der Keller, da wir den selben Kellerbauer haben werden. Die Kinder sind übrigens vom Tempo des Hausbaus ganz hin und weg gewesen. Leider habe ich selbst wegen meiner Arbeit nicht zuschauen können.

Morgen haben wir endlich einen Termin zur Unterschriftbeglaubigung für die Grundschuld. Jetzt warten wir nur noch auf die Kfw-Unterlagen (genehmtigter Kredit) und auf die endgültige Bestätigung des Hessendarlehens. Ich werde froh sein, wenn ich beides in den Händen halte.

2. September 2011

Jetzt geht alles (viel zu) schnell!

Endlich... ich habe Zeit, mal hier ein paar Sätze zu ergänzen, die letzten Wochen habe ich nur von einer wichtigen Sache zur nächsten rennen können.

Also, hier alle Neuigkeiten auf einmal:

1. Seit Juni wohnen wir zur Miete, es funktioniert einigermaßen. Leider hat uns vergangene Woche der Starkregen erwischt, so dass ein Zimmer z.Zt. nicht benutzt werden kann. Dafür würde ja der Vermieter haften müssen, aber der meldet sich einfach nicht. Über den Schaden haben wir ihn auf die Mail-Box und per Einschreiben informiert. Da in diesem Zimmer die meisten Umzugskarton gelagert worden sind, könnt ihr euch den Schaden vermutlich vorstellen.

2. Wir waren vom 16.-17.08.2011 zur Bemusterung in Frankenberg. Es waren zwei gute und erfolgreiche Tage mit Herrn Sch.. Im technischen Bereich wollten wir einiges aufmustern, insbesondere noch ein paar Dachfenster (ja, ich weiß, ich hatte mal geschrieben, dass wir keine bräuchten, aber...) und statt eines Fensters im HWR-Keller eine Nebeneingangsöffnung, dann elektrische Rollos im EG, die größeren Fenster im Keller, Home-way (reicht für uns), Estrich im Keller, Elektro im Keller, Badvorbereitung im Keller,... es läpperte sich. In diesem Bereich taten sich ziemliche Mehrkosten auf, die aber einzig und allein auf unsere Sonderwünsche zurückzuführen waren. Davon hätten wir nur wenig bei FH in Auftrag geben müssen, sondern wir hätten vieles extern erledigen können.

Dafür musterten wir dann die Haustür ab, diese kommt eh in den Keller und da können wir uns an einen Hersteller vor Ort wenden. Auch die Rollos im Keller flogen raus, dazu noch alle Innentüren und auch der Schornstein.

In den Bädern blieben wir beim Standard - weiß, Hansa-Armaturen -, da uns dieser voll und ganz reicht. Nur die Fliesern verteilten wir ein bißchen kreativ, so dass der Fliesenleger schön beschäftigt sein wird.
Auch Treppe, Fenster, Fensterbänke, Rollos, Dachuntersichten, Fallrohre,... werden Standard bleiben.

Im Bad (DG) planten wir auch eine Öffnung für die Schräge, den Stauraum (im Vio hinter dem WC) wollen wir nicht ungenutzt lassen. Herr Sch. war darüber doch etwas erstaunt, da wir doch einen großen Dachboden hätten - aber ich meinte, er würde unseren Haushalt ja auch nicht kennen.
Bei der Ausstattungsbemusterung hatten wir schließlich nur Mehrkosten in Höhe von ~ € 110,- (für die bodengleiche Dusche im EG - Fliesen -, die Armatur setzen wir dann selbst).

Mit Herrn Sch. hat die Zusammenarbeit super geklappt, wir haben viel zu lachen gehabt - na ja, ich babbele (rede) halt gerne. Wir sind ziemlich locker an alles herangegangen, aber wissen schon, dass dies nicht die Regel ist - im Klartext: Andere Kunden erwarten da Seriosität in höchster Vollendung. Seriös ist alles gewesen, aber eben auf eine lockere Art. Zum Mittagessen sind wir (zweimal, einmal davon mit Herrn Sch.) in einem guten Restaurant gewesen, dort hat es super geschmeckt und die Tischgespräche haben Spaß gemacht. Geschlafen haben wir in der Pension Ederstrand - und selbst die Bahn hat uns nicht gestört, da wir nach einem Tag Bemusterung schon sehr früh ins Bett gefallen sind (um vier Uhr morgens aufstehen, damit alles zuhause fertig wird, ist halt doch ziemlich früh).

Am ersten Tag sind wir schon weit vor neun Uhr in Frankenberg gewesen, daher haben wir die Gelegenheit genutzt, links neben der Firma Fingerhaus einen Feldweg entlangzuspazieren. Dort kommt nach wenigen dutzend Metern links ein schöner See und dann kann man einmal durch die Felder um FH herumspazieren. Also, wenn jemand Zeit hat...

Ich möchte hier nicht in aller Ausführlichkeit schreiben, welche Farben, Griffe, Gurte, Fensterbänke,... wir gewählt haben, ich denke mal, so interessannt ist das für euch nicht. Falls da jemand Fragen hat, dann bitte per Kommentar oder kurzer Nachricht.

3. Wir haben einen Tiefbauer gefunden, der zunächst mal Wurzeln und nachgewachsenen Strauwerkt zur Seite schieben wird. Da diese Firma eh den Auftrag hat, für die Stadtwerke und die Stadt die Gräben zu ziehen, nehmen wir sie gleich für alle anderen Arbeiten. Die Firma ist bekannt, da dürfte es keine Probleme geben.

4. Es geht schon diesen Monat los!!!!!!! Die Gespräche mit dem Bauleiter Kellerbau und den Versorgern sollen schon bald steigen, der Keller soll ja schon im Oktober fertig sein.

5. Wir haben auch einen zweiten Wasserkreislauf einplanen lassen - die Kosten dafür sind mit rund € 600,- eher klein - damit wir die Zisterne dann auch für die WC-Spülung nutzen können. Ob wir diese gleich vom Tiefbauer setzen lassen werden, müssen wir noch durchrechnen.
Mein Tipp: Soviel kostet der Kreislauf nicht, als dass man ihn nicht gleich mit einplanen könnte, das Wasserwerk (oder wie auch immer dieses Teil heißt) kann dann später folgen.

6. Der Antrag auf das Hessen-Baudarlehen läuft, Anspruch hätten wir als Familie mit fünf Personen und mit unserem Einkommen auch und die Mittel sind für uns reserviert. Drückt uns die Daumen, dass es auch klappt, denn die Zinsen sind hier nochmals ~30 % unter dem Kapitalmarktniveau und das lohnt sich. Den Rest finanzieren wir über Kfw und Hausbank. Auch wenn das Antragsformular mich viele Nerven und Stunden gekostet hat, jederzeit wieder, die Ersparnis lohnt die Mühe. Die Hausbank würde die Summe aber auch finanzieren, falls unsere Antrag scheitert.


Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber jetzt, da es wirklich losgeht, werde ich wieder öfter schreiben.

4. Juni 2011

Probleme beim Bloggen

Wenn ich derzeit nicht so viel hier bin, dann liegt das daran, dass ich mich zwar anmelden kann und dann vom Dashboard aus auch Beiträge schreiben kann, aber im Blog selbst nicht arbeiten kann. Eine Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden. Ich würde gerne meine Links überarbeiten, komme aber nicht hin. Frustierend!

Der Umzug läuft soweit nach Plan, wir transportieren täglich ein Auto voll mit unserem Zeug ins Zwischenhaus. So langsam leeren sich die Schränke. Wir müssen halt nicht alles in Umzugskartons packen, da wir ja nur ein paar hundert Meter weiterziehen. Dadurch ist der Umzug sicher einfacher. Für Sachen, die sofort wieder gebraucht werden, nehmen wir Klappkörbe und Wäschekörbe - einräumen, hinfahren, ausräumen, fertig. So sind jetzt fast alle Bücher bereits im Zwischenhaus angekommen (die einen verpackt in Kisten und mit einem "L" -für Lager- versehen, die anderen in den Zimmern gestapelt, in die noch unsere Regale gestellt werden müssen). Kleinere Möbel sind auch schon umgezogen - größere Stücke kann ich derzeit nicht tragen, da meine Schulter nicht mitspielt. Ich glaube, sonst müsste ich, so wie mein Mann drängelt, den ganzen Möbelumzug mit ihm alleine durchstehen.

Meine E-Mail an FH ist immer noch nicht rausgegangen... Keine Zeit...