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23. November 2012

Abstellräumchen wird zum Mini-Schwimmbad

Erinnert ihr euch: Wir haben doch im Bad die Drempelwand öffnen lassen und dahinter ist ein Abstellräumchen entstanden. Da dort Koffer, Taschen,... stehen, die wir nicht ständig brauchen, schaue ich auch nicht jeden Tag hinein. Heute dann der Schreck: Auf dem Boden eine mittelgroße nasse Stelle und eine Vertiefung direkt unter einem Rohr (Abluft Badwanne vermute ich), darin steht eine Pfütze. Das Rohr ist von oben trocken, also muss die undichte Stelle am unteren Knick sein.

Die Fotos habe ich gleich an FH geschickt und schon einen ersten Rückruf erhalten - eine Nachfrage, wo die Stelle denn genau ist. Klar, meine Beschreibung ist nicht gerade ein Muster an Verständlichkeit gewesen. Jetzt klärt der Mitarbeiter das Problem und ruft dann nochmal an. Kompliment, geht wirklich schnell!

Nach dem Fotografieren habe ich natürlich erstmal alles aufgewischt und mir im Zimmer darunter auch gleich die Decke angesehen - noch keine Wasserflecken.


So sieht der Ausführungsplan für diesen Bereich aus, das Rohr ist etwa an der mit Kreis und E markierten Stelle. 

Zum Bad wäre generell noch anzumerken, dass die Toilette direkt unter der 2-m-Linie für sehr große Leute schon eine gewisse Kopfanstoßgefahr birgt. Aber dessen sind wir uns bei der Planung bewußt gewesen. Uns ist die Öffnung in der Wand wichtiger gewesen als ein WC mit mehr Kopffreiheit. 

28. August 2012

Treppe hoch ins Erdgeschoß

Willkommen in unserer zweiten Diele! Wir sind im Erdgeschoß unseres Hauses angekommen, auf der Nordseite ist es jedoch sozusagen ein erster Stock, Richtung Süden ebenerdig zum Garten.

Diele: Übliche Dielengröße des Vio 200, unter der Treppe viel Raum für Deko und Möbel. Die Treppe, Buche keilverzinkt, ist Standard von FH und für uns ein Traum. Da die Haustür entfallen ist, haben wir dort ein Fenster einbauen lassen.
Positiv: Auch wenn es vielleicht Platzverschwendung ist, wir lieben unsere große Diele und den Bewegungsraum dort. Die breiten Türen gefallen uns auch.
Negativ: (Wir haben immer noch die blanken Gipskartonplatten, für den Maler reicht es momentan noch nicht).  -/-

Gäste-WC: Eigentlich der Technikraum des Vio, aber für uns zum behindertengerechten Bad umgewandelt worden. Bodengleiche Dusche (so wie im Schwimmbad), WC und Waschbecken - und viel Platz drumherum.

Noch fehlt der vorgeschriebene Vorhang, aber die Deckenschienen liegen schon bereit.
Sollten wir irgendwann auf Hilfsmittel angewiesen sein, können wir dieses Bad jederzeit dementsprechend aufrüsten, die Freiflächen vor dem WC und dem Waschbecken sind normgerecht.
Positiv: PLATZ, Fliesenspiegel, bodengleiche Dusche
Negativ: Schade, dass es aufgrund der Abwasserführung nicht möglich gewesen ist, das Waschbecken an die Wand zur Diele zu setzen. Die Türöffnung direkt neben dem Waschbecken ist ok, aber eben auch nicht mehr.

Familienzimmer: Im Plan noch als Schlafzimmer bezeichnet, aber es wird unser Familienzimmer - Lesen, Spielen, Fernsehen,... Eine Zusammenführung von Gäste-WC und Arbeits-/Gästezimmer des Vio 200. Groß genug, um ggf. dort später mal unser Schlafzimmer einzurichten.
Positiv: Gut geschnittener Raum für alle Zwecke. Kleiderschrank könnte hinter die Tür gestellt werden (3 m lange Wand).
Negativ: -/-

Wohn- und Eßzimmer/Küche: Ausreichende Größe für uns fünf, in unserer Vorstellung eher eine Wohnküche als eine Wohnlandschaft mit offener Küche. Mittelpunkt ist der große Eßtisch, an dem wir auch mit Gästen gerne sitzen.
Positiv: Unsere alte Küche passt perfekt, die Terrassentür in der Mitte ist zweiflügelig und lässt richtig viel "Draußen" nach Drinnen. Wir haben genug Platz, um auch mit ca. 20 Personen an zwei großen Tischen zu sitzen. Die vier Fenster machen es ausreichend hell und darunter haben wir viel Stellfläche.
Negativ: Die Steckdosen hätte ich mal besser planen sollen... Und das Fenster über der Spüle kann noch immer nicht geöffnet werden, da uns noch ein Wasserhahn zum Umklappen fehlt. Da hätten wir ein anderes Fenster nehmen sollen.


Und wieder ist eine Rundgang zu Ende, bis demnächst, dann geht es im Dachgeschoss weiter.

19. November 2011

Noch mehr Fotos

Hier wird ein Dachelement angehoben. Die Laterne steht noch. Die Wurzel im Vordergrund ist ein letztes Überbleibsel der Ebereschen, die auf dem Grundstück gestanden haben. Diese hat der Erdbauer nicht abfahren können, da sie nicht auf den LKW gepasst hat.

 Die Doppel-T-Stahlstütze neben dem Mauerstück ist ja unsere Überraschung der Woche gewesen. Sie wird von FH so verkleidet, dass alles bündig mit der Mauer ist, dann können wir den Innenausbau ganz normal fortsetzen.
Dies ist übrigens der Blick von der Haustür in die Diele.
Blick durch das noch offene Dach in Richtung Süden/Radweg. In diesem Teil unseres Stadtteils gibt es noch richtig große Grundstücke.
Das wäre ein toller Dachbalkon... Ob FH so etwas auch bauen kann? Scherz beiseite, natürlich brauchen wir keinen Balkon, hier ensteht gerade ein Kinderzimmer.

So sehen die meisten Leute unser Haus, das Foto ist vom Fahrad- und Fußweg oberhalb (südlich) des Hauses aus gemacht.Erst danach ist die Solaranlage aufs Dach montiert worden, auch Ziegel fehlen noch. Donnerstag ist das Dach fast vollständig gedeckt worden, nur um die Dachfenster herum ist alles dann am Freitag angepasst worden.

Im Vordergrund unsere natürliche Baustellensicherung - Brombeeren. Welch ein Glück, dass mein Mann Gartenarbeit liebt. Die Hecke auf der rechten Bildseite gehört nicht uns, sondern steht auf städtischem Gelände. Da sie nicht so oft geschnitten wird, schützt sie unsere Terrasse zumindest teilweise vor neugierigen Blicken.

Ich sollte mal wieder ein paar aktuelle Fotos machen.



16. November 2011

Erfolgreich gelandet

Heute waren hier nur Spitzenleute am Werk, die beiden LKW-Fahrer und der Schlepperfahrer haben es wirklich geschafft, ohne größere zeitliche Verzögerungen die drei Züge zum Grundstück zu bringen, so dass die Montagekolonne kaum Wartezeiten gehabt hat. Außerdem sind alle ausnehmend nett und unterhaltsam gewesen, so dass mir die mehr als 10 Stunden vor Ort nicht langweilig geworden sind. 
Obwohl alles so eng ist, dass es beim Fahren auf jeden Zentimeter ankommt, hat es keine Schäden entlang der Strecke gegeben. Auch die Zaunecke des Nachbarn hat überlebt.

Interessanterweise haben sich doch einige Autofahrer beschwert, weil sie wegen der rangierenden LKWs einen Moment haben warten müssen. Nein, nicht etwa 10 Minuten oder noch länger, sondern vielleicht 2 Minuten!

Vor allem die breiten Deckenteile sind nur schwer durch die enge Gasse zu bringen. Hier sind alle Beteiligten froh gewesen, dass unsere Nachbarn den störenden Ast noch rechtzeitig absägen haben lassen. Ansonsten hätte dies heute geschehen müssen.
Für den Fahrer des Schleppers ist nicht nur die eigene Arbeit interessant gewesen, sondern er hat den ganzen Tag ganz fasziniert den Aufbau beobachtet und auch Hand angelegt. Für ihn kein Tag mit Wartezeiten sondern ein spannendes Erlebnis mit vielen neuen Erfahrungen und Gesprächen

Hier eine der Arbeitskisten, voll mit Material zum Aufbau eines Fingerhauses. Wenn man überlegt, dass die Kolonne nur aus vier Mann besteht, dazu noch die beiden LKW-Fahrer und der Kranführer, dann ist es um so erstaunlicher, dass sie es schaffen, an einem Tag fast ein komplettes Haus aufzubauen.

Alle Abfälle werden eingesammelt und mit nach Frankenberg genommen, sogar die Pizzakartons sind auf einem LKW gelandet.

Die Gerüstbauer haben gleichzeitg mit der Montagekolonne gearbeitet und sind gegen Mittag schon mit dem Aufbau des Gerüsts fertig gewesen.

Leider muss das Gerüst nächste Woche nochmal abgebaut werden, da die Versorgungsleitungen ja noch nicht liegen.
Unseren Tiefbauer werde ich morgen anrufen, mal gespannt, welche Ausreden jetzt wieder kommen.
 
Hier ist die Treppe fast schon an Ort und Stelle. Sie wird nur mit zwei Schrauben an der Wand befestigt und dann natürlich noch am Boden festgeschraubt.

Die obere Diele (eigentlich EG) gefällt mir sehr gut, die offene Treppe passt einfach perfekt zu der gewünschten Raumwirkung. Die untere Diele (Haustür und Treppe vom Keller ins EG) muss noch optimiert werden, die neue Stahlstütze, die vom Statiker zusätzlich zur gemauerten Stützwand verlangt worden ist, gefällt uns nicht so gut, sie muss vermutlich verkleidet werden und das haben wir uns eigentlich ersparen wollen, als wir anstelle einer Stütze eine Stützwand haben mauern lassen.


Hier schwebt der eine Kniestock ein, kurz danach sind noch die Zwischenwände aufgestellt worden.

Das Erdgeschoss sieht auf alle Fälle schon richtig gut aus, ich kann gedanklich gleich mal die Möbel hin und her schieben. Im DG bin ich noch nicht gewesen, da schaue ich morgen gleich rein - solange ich den Arbeitern nicht im Weg herumlaufe.


Die Dachteile folgen dann Morgen, wenigstens ist schon alles auf der Baustelle gelagert. Für die prognostizierte Problematik beim Erreichen der Baustelle sind wir eigentlich recht weit gekommen, vor alle auch, da es ja gegen 17.00 Uhr bereits anfängt zu dämmern. Im Sommer können die Männer gut und gern eine Stunde länger arbeiten. Da kein Regen angesagt ist, kann das Dach diese Nacht offen stehen.

Zum Mittagessen haben wir in der Sonne gesessen und Pizza gegessen. Zum Trinken ist aber nur Kaffee gewünscht gewesen, für Wasser, Saft, Cola,... ist es heute mit nur knapp über Null Grad tagüber einfach zu kühl.

Unser Jüngster hat erst im Schlepper spielen und dann auch noch ein Stück mit dem LKW fahren dürfen. Außerdem hat er fleißig Abfälle weggeräumt, Folien zusammengelegt, Gurte aufgewickelt,... Zwei Gurte hat er zum Spielen nehmen dürfen und hat sich damit lange beschäftigt. Außerdem gibt es ja hunderte von Fragen, die ein aufgeweckter Fünfjähriger stellen kann.

Aufbau bis jetzt problemlos

09.30 Uhr: Alles läuft gut.

Die Zufahrt zum Grundstück - wir hoffen, die Fahrer lieben Herausforderungen.
Schlepper mit erstem Anhänger - eng, aber es passt.
Bauherrin: Äh, da stimmt etwas nicht, die Fenster können so nicht richtig sein.
Viele Männer, ein Ausführungsplan - die getrennten Treppenhäuser waren Grund für den Gedankenfehler.

So passt es schon besser.

Unten Nebeneingangstür, darüber ein Wohnzimmerfenster. Rechts dann die Terrasse.

17. Januar 2010

Winterbild unseres Grundstücks

Nachdem wir hier derzeit (na ja, ab heute nicht mehr, es hat getaut und jetzt friert es wieder) wundervollen Schnee haben, gibt es heute ein Bild unseres Grundstückes mit Schnee. Hier könnte ihr auch klar erkennen, dass unsere Bäume völlig mit Efeu zugewu- chert sind. Es handelt sich wohl um drei mehr-stämmige Ebereschen, deren Stammumfang ich aber nicht feststellen kann, da die Efeuranken rundherum wachsen und teilweise armdick sind.

Hier zum Vergleich ein Frühlingsbild. Die kleinen Bäume sind kein Problem, die dürfen wir einfach so fällen, ansonsten könnte eventuell die Baum-schutz-satzung greifen und dann brauchen wir eine städtische Fällgenehmigung.
Ich werde daher versuchen, morgen ins Rathaus zu fahren und nachzufragen, wie es prinzipiell aussieht. Fällen müssten wir nämlich bis Mitte März und die Zeit rast manchmal ziemlich schnell.

Ich persönlich finde es schon schade, dass alle Bäume fallen müssen, da ich ein Baumfan bin, aber die beiden rechten Bäume müssen für die Baumaßnahmen fallen und der linke Baum soll laut Aussage der Nachbarn derjenige sein, der am stärksten unter dem Efeu leidet. Er hat auch den Sommer über ziemlich licht ausgesehen. Aber damit sollen sich doch die Fachleute des Umweltamtes beschäftigen.

4. August 2009

Grundstück

Hier jetzt endlich die versprochenen Fotos unseres Grundstückes. Ich hoffe, ihr könnt genug darauf erkennen, um euch vorstellen zu können, wo zukünftig ein Vio stehen wird.
Dies ist unsere Zufahrtsstraße, sie ist gute 4-5 m breit, hat aber am westlichen Ende eine 90° Kurve und am östlichen Ende eine sehr enge Durchfahrt mit gerade mal 3 m Breite, kurz danach dann eine leichte Kurve. Im östlichen Teil ist die Straße geteert, bei uns nur geschottert, was uns jedoch ganz und gar nicht stört. Die ca. 10 Anlieger des Schotterstückes haben letztes Jahr eine endgültige Fertigstellung einstimmig abgelehnt. Von uns ist hier auch keine Gegenstimme zu erwarten!
Die hohen Bäume in der Mitte des Bildes gehören uns, leider werden wir sie fällen lassen müssen. Die Hecke links gehört dem östlichen Nachbarn, das gelbe Haus, welches durch die Bäume blitzt, den Nachbarn auf der anderen Seite.

Hier seht ihr unser Grundstück, der Blick geht etwa nach Süd-Süd-West. Die Hecke in der Mitte des Fotos gehört der Stadt und grenzt das Grundstück zum Rad- und Fußweg ab. Über diesen Radweg wird dann auch die Zufahrt für die Baufahrzeuge und Schwertransporter erfolgen. Dieser ist nämlich ca. 5 m breit und verläuft ganz gerade.

Unser Haus wird im linken (östlichen) Teil stehen, wobei der Zugang zur Straße ebenerdig im Keller sein wird, die Terrasse wird dann auf die Geländestufe gebaut. Auf der rechten Seite des Fotos ist ein Teil des Nachbarhauses zu sehen, die Nachbarn haben mit vier Meter Abstand zur Grundstücksgrenze gebaut und in den Zwischenraum noch eine Garage mit Abstellraum gestellt. Die Hauswand auf unserer Seite ist fast fensterlos, nur ein kleines Fenster im OG geht in unsere Richtung. Der Anblick ist zwar nicht so prickelnd, aber dafür schaut uns auch keiner aufs Grundstück.
Unsere Kinder haben schon beschlossen, dass direkt an das Nachbargrundstück angrenzend eine Rodelbahn hinkommen soll - im Sommer dann eine Wasserrutsche. Da dieser Bereich sowieso Garten bleiben soll, warum eigentlich nicht?

Ich denke mal, dieses Foto erklärt sich selbst. Der Blick geht nach Osten, vom Haus des Nachbarn ist nur ein kleines Stück des Giebels zu sehen, die Hecke (mit kleinen Bäumen) gehört wohl den Nachbarn und auch uns, so ganz können wir es nicht feststellen. Oberhalb der Geländestufe ist das Grundstück praktisch eben. Auf der Ostseite wird das Grundstück nach Süden hin schmaler, sozusagen ein einseitiges Trapez. Daher müssen wir den vorgeschriebenen Abstand an der südöstlichen Hausecke einhalten, in dem so entstehenden Winkel wäre später auch Platz für eine Garage.