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29. Januar 2012

Mensch, die Zeit rennt viel zu schnell, ich komme nicht mit

Hallo zusammen,

es ist so viel zu tun, jetzt weiß ich, wieso viel Blogger nach der Hausaufstellung erstmal schweigen.

So, jetzt aber der Reihe nach (das wird ein langer Beitrag)

1. Estrich:
Wir haben fleißig gelüftet und noch fleißiger gewischt, so dass wir keine Probleme mit Schimmel usw. bekommen haben. Jeden Tag dreimal zum Haus düsen, alle Fenster aufreißen und dann mit ganz vielen alten Lumpen durchs Haus flitzen hat jedoch viel Zeit gekostet. Vor allem die Dachfenster müssen besonders intensiv abgetrocknet werden, da sonst das Wasser auf die Rigipsplatten läuft.
Unser Estrich ist gut durchgetrocknet, zum Glück auch im Keller, der nicht so gut gegen Kälte gedämmt gewesen ist wie der Rest des Hauses. Trotz Stopfen mit Dämmwolle hat es durch die Ritzen der beiden Bautüren gezogen. Aber dank der milden Temperaturen Anfang Dezember ist der Frost draußen geblieben.
Als Tipp für die Estrichphase: Sammelt alte Lumpen (Handtücher,usw.), der Verbrauch ist enorm - und so können sie schnell mal gewaschen und getrocknet werden, während die nächsten schon im Haus bereitstehen.

2. Zwischen den Jahren
Mein Handy ist stumm geblieben, da alle in Urlaub gewesen sind. Es sei ihnen von Herzen gegönnt! Erst in der ersten Januarwoche hat sich dann wieder einer nach dem anderen gemeldet. Wir haben die Zeit gut genutzt...

3. Elektroendmontage
Gleich in der ersten Januarwoche haben sich die Elektriker für die Endmontage angekündigt. Leider haben wie sie im Hinblick auf den Keller erstmal vertrösten müssen, da die Innendämmung erst ab Mitte Januar gemacht werden kann. Sie müssen also nochmal wiederkommen. Im EG und DG sind alle Steckdosen montiert und wir haben einen ganzen Schwung Lampenfassungen aufgehängt, so dass wir jetzt Licht im Haus haben.

4. Innendämmung
In den beiden Zimmern im KG hat es jetzt mit viel Fummelei und Zeitaufwand geklappt, die Wände sind gedämmt, mit Dampfsperre versehen und mit Rigipsplatten beplankt. Eine elende Fummelarbeit, besonders an den Fensterlaibungen. Im Flur haben wir die Ständer wieder entfernt, da diese keine Halt für die Türen geboten hätten, dort kommen jetzt Rigithermplatten hin, diese werden direkt auf die Wand geklebt.
Wenigstens in den beiden Zimmern können wir jetzt die Stöße verspachteln, so dass in ein-zwei Wochen tapeziert werden kann. Für den Flur muss ich erst noch die Platten, passenden Kleber und Spachtelmasse besorgen.
Mein Tipp des Jahres: Überlegt euch dreifach, vierfach, fünffach, ob ihr euch das Gefummel mit der Innendämmung antun wollt, noch dazu, da man hier sehr viele Fehler machen kann und immer die Gefahr besteht, dass sich Feuchtigkeit einen Weg sucht. Laßt euch eine alternative Außendämmung anbieten oder macht sie selbst!

5. Rauhfaser
Gleichzeitig sind wir mit Tiefengrund durch EG und DG gestiefelt und haben stundenlang alle Rigipsplatten angestrichen. Und, da unser alter Herr gerne tapeziert, auch gleich mit Rauhfaser versehen. Alle Zimmer sind tapeziert, nur das Treppenhaus ist noch nackt, da wir hier noch nicht wissen, was wir letztendlich machen werden.
Gestrichen wird erst nachdem der Estrich abgeschliffen worden ist, dies sollte kommende Woche passieren. Wir mögen Rauhfaser und wollen uns nicht mit Mustertapeten usw. rumärgern.

6. Fußbodenbeläge
Wir bekommen im gesamten Haus - bis auf die Kellerdiele direkt hinter der Haustür und die ungeheizten Keller - Linoleum in unterschiedlichen Farben. Ausgemessen und bestellt ist es schon und morgen sollte das Abschleifen des Estrichs und die Spachtelarbeiten losgehen.
Linoleum in bunten Farben wird inzwischen wieder gerne genommen, da es fußwarm, unempfindlich, haltbar,... ist. Die Kinder haben ihre Farben selbst ausgesucht, es wird also ganz schön fröhlich werden.

7. Spachtelarbeiten
Noch vor Weihnachten haben zwei Männer in einem riesigen Tempe unsere Rigipsplatten verspachtelt und die Q2 Spachtelung entspricht voll und ganz unseren Erwartungen.
Leider ist einer der beiden Maler nur wenige Tag danach kurz vor Weihnachten plötzlich gestorben, was uns sehr geschockt hat. Unser Beileid gilt seiner Familie.

8. Fliesen
Eines schönen Tages haben unsere Fliesen vor dem Haus gestanden, jetzt sind sie schon an der Wand und auf dem Fußboden verlegt und es sieht genau so aus, wie wir es uns gewünscht haben. Die Fliesenleger haben gute Arbeit geleistet. Ein Stück Wand ist mehr gefliest worden als geplant, aber da wir hier nur aus Sparsamkeit keine Fliesen geplant haben, sind wir gar nicht unglücklich über den Fehler.

9. Endmontage
Während ich mit unserem Kind im Krankenhaus gewesen bin, haben die Schreiner in unserem Haus die Endmontage durchgeführt. Jetzt sind Duschabtrennung, WCs,... montiert und das Treppengeländer ist ausgepackt. Den Stufenschutz haben wir noch gelassen, damit während Ausbau und Umzug diese nicht beschädigt werden.

10. Bodenluke
Leider hat sich während der Endmontage herausgestellt, wieso unsere Bodentreppe ein paar wenige Schimmelpunkte auf der Innenseite hat. Sie ist nicht richtig eingebaut worden, so dass die Folie nicht mit der Treppenluke verbunden ist. Daher dringt Feuchtigkeit ein. Jetzt wird die Luke komplett ausgetauscht und ordentlich (hoffe ich) eine neue eingebaut. Die feuchte Dämmung hat der Bauleiter gleich herausgenommen.

11. Ach ja, die endlose Kreditgeschichte
Wir haben bis in den Januar gewartet, bis das Geld der Wi-Bank endlich gekommen ist. Am 20.01. habe ich es endlich auf unserem Konto gefunden. Jetzt haben wir wenigstens einen weiteren Teil der Rechnung bezahlen können. Mehr sage ich dazu nicht mehr...

12. Haus übernommen
Am Freitag haben wir unser Haus abgenommen. Bis auf kleine Mängel (ein paar Fenstergriffe, eine Fensterbank,...) ist alles ok gewesen. Gemacht werden muss noch der komplette Außenputz und die Elektroendmontage im Keller.



Das Problem mit dem "Brett vor dem Kopf" hat sich inzwischen auch gelöst, die Gerüstbohle in Kopfhöhe vor der Haustür ist entfernt worden, so dass Handwerker und dann auch unsere Umzugshelfer besser ins Haus kommen können. Da haben die Gerüstbauer beim Aufbau aber wirklich geschlafen.

Mehr fällt mir heute nicht ein...

2. Dezember 2011

Finanzierung ist durch!

Gestern kam endlich der erlösende Anruf: Wir haben das Hessendarlehen. Jetzt steht dem Bezahlen des Hausbaus nichts mehr im Wege. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen, wir hätten zwar auch ohne Probleme über die Bank finazieren können, aber die Zinsen beim Hessendarlehen sind unschlagbar günstig - ca. 30% unter Kapitalmarkniveau. Dadurch sinkt halt auch unsere monatliche Belastung. Jetzt kann ich Fingerhaus wie besprochen die noch offene Summe der großen Rohbaurechnung überweisen. Sobald ich das Geld wirklich "bar" habe.


Dieses Wochenende können wir unser Haus nicht betreten, da gestern der Estrich eingebracht wurde. Dafür fing...
Mittwoch (von wegen, trotz Zusage),
Donnerstag (um 15.00, zwei Männer, die leider nicht wußten, was sie wo machen sollen - wieso machen eigentlich Versorger, Erdbauer, Bauleiter, Bauherren einen Termin am Grundstück aus und besprechen ALLES miteinander? Dieser Termin war vergangenen Mittwoch!),
also wohl endgültig oder auch nicht, ich bin ja nicht dabei,...
heute unser Erdbauer, die Versorger ins Haus zu legen. Tja, ich fürchte mal, unsere Estrichtrocknung wird über Baustrom laufen... Irgendwo muss doch noch ein Geldesel rumstehen.

Wenigstens den Gerüstabbau können wir einsparen, die Erdbauer buddeln um das Gerüst herum - ist so mit den Versorgern abgesprochen. Ich denke mal, vor Weihnachten tauchen hier auch keine Verputzer mehr auf - was nicht weiter schlimm ist, solange wir nicht drin wohnen, kann das Gerüst gerne stehenbleiben.

20. November 2011

Keller

Die Wand hinter der Heizung ist mit Rigipsplatten beplankt und jetzt auch weiß gestrichen - ohne Grundierung, wenn ein bißchen grün durchschimmert ist das nicht die Welt. Hinter der Heizung wird dies bestimmt niemand kontrollieren. Bis auf eine Platte sitzen alle bombenfest, die eine werden wir nochmal an der Mauer festschrauben müssen, oben klebt sie nicht so gut.

Morgen kommt dann der Elektriker (von FH) und verkabelt den Keller. Danach können wir die Innendämmung anbringen. Löcher für die Kabel müssen wir nicht bohren, das macht er dann selbst. Glück gehabt. Elektrik haben wir aufgemustert, so ist alles im diesem Bereich aus einer Hand. Ich hoffe nur, wir bekommen das mit der Dämmung hin, morgen muss ich erstmal die Platten auftreiben. Dazu den passenden Kleber und die passende Spachtelmasse und natürlich gleich eine Grundierung.

Auf der Seite der Fa. Rigips gibt es eine ausführliche Anleitung (lustig sind die fliegenden Platten und die saubere Maurerkelle beim Verteilen des speziellen "Mörtels") wie man Rigithermplatten verarbeiten muss. Damit sollten selbst unerfahrene Laien wie wir klarkommen. Schwierig ist nur die exakte Anpassung an komplizierte Ecken, aber auch da werden wir eine Lösung finden.


Wir haben übrigens eine hohe Rechnung (werkvertragsgemäß) von FH bekommen, aber noch immer keine endgültige Zusage der Wi-Bank. Bis morgen warten wir noch, ansonsten steht ein Gespräch mit der Bank an. Diese würde uns die ausstehende Summe finanzieren, aber wir hätten halt doch gerne den günstigen Zinssatz des Hessen-Darlehens.

16. November 2011

Finanzierung - endloses Thema

Nach langen Wochen des Wartens - der Antrag ist ja schon im August gestellt worden - haben wir am Wochenende Post von der Wi-Bank (Hessendarlehen) bekommen. Es haben noch Unterlagen gefehlt. Also habe ich diese, z.B. Bemusterungsprotokoll, Werkverträge (komisch, die habe ich schonmal kopiert...),..., fleißig durch den Kopierer gejagt und am Montag dann mal eben nach Offenbach zur Wi-Bank gebracht.

Mit einem netten Anschreiben, dass wir ja schon in den nächsten Tagen eine erste Rechnung bekommen und daher so langsam mal wissen müssten, ob wir das Hessen-Darlehen bekommen. Jetzt hoffen wir, dass wir wirklich noch Ende der Woche, Anfang nächste Woche Post bekommen - möglichst positive natürlich. Ansonsten müssten wir noch ein weiteres Darlehen bei unserer Bank beantragen und dann erhebliche höhere Zinsen zahlen.

2. September 2011

Jetzt geht alles (viel zu) schnell!

Endlich... ich habe Zeit, mal hier ein paar Sätze zu ergänzen, die letzten Wochen habe ich nur von einer wichtigen Sache zur nächsten rennen können.

Also, hier alle Neuigkeiten auf einmal:

1. Seit Juni wohnen wir zur Miete, es funktioniert einigermaßen. Leider hat uns vergangene Woche der Starkregen erwischt, so dass ein Zimmer z.Zt. nicht benutzt werden kann. Dafür würde ja der Vermieter haften müssen, aber der meldet sich einfach nicht. Über den Schaden haben wir ihn auf die Mail-Box und per Einschreiben informiert. Da in diesem Zimmer die meisten Umzugskarton gelagert worden sind, könnt ihr euch den Schaden vermutlich vorstellen.

2. Wir waren vom 16.-17.08.2011 zur Bemusterung in Frankenberg. Es waren zwei gute und erfolgreiche Tage mit Herrn Sch.. Im technischen Bereich wollten wir einiges aufmustern, insbesondere noch ein paar Dachfenster (ja, ich weiß, ich hatte mal geschrieben, dass wir keine bräuchten, aber...) und statt eines Fensters im HWR-Keller eine Nebeneingangsöffnung, dann elektrische Rollos im EG, die größeren Fenster im Keller, Home-way (reicht für uns), Estrich im Keller, Elektro im Keller, Badvorbereitung im Keller,... es läpperte sich. In diesem Bereich taten sich ziemliche Mehrkosten auf, die aber einzig und allein auf unsere Sonderwünsche zurückzuführen waren. Davon hätten wir nur wenig bei FH in Auftrag geben müssen, sondern wir hätten vieles extern erledigen können.

Dafür musterten wir dann die Haustür ab, diese kommt eh in den Keller und da können wir uns an einen Hersteller vor Ort wenden. Auch die Rollos im Keller flogen raus, dazu noch alle Innentüren und auch der Schornstein.

In den Bädern blieben wir beim Standard - weiß, Hansa-Armaturen -, da uns dieser voll und ganz reicht. Nur die Fliesern verteilten wir ein bißchen kreativ, so dass der Fliesenleger schön beschäftigt sein wird.
Auch Treppe, Fenster, Fensterbänke, Rollos, Dachuntersichten, Fallrohre,... werden Standard bleiben.

Im Bad (DG) planten wir auch eine Öffnung für die Schräge, den Stauraum (im Vio hinter dem WC) wollen wir nicht ungenutzt lassen. Herr Sch. war darüber doch etwas erstaunt, da wir doch einen großen Dachboden hätten - aber ich meinte, er würde unseren Haushalt ja auch nicht kennen.
Bei der Ausstattungsbemusterung hatten wir schließlich nur Mehrkosten in Höhe von ~ € 110,- (für die bodengleiche Dusche im EG - Fliesen -, die Armatur setzen wir dann selbst).

Mit Herrn Sch. hat die Zusammenarbeit super geklappt, wir haben viel zu lachen gehabt - na ja, ich babbele (rede) halt gerne. Wir sind ziemlich locker an alles herangegangen, aber wissen schon, dass dies nicht die Regel ist - im Klartext: Andere Kunden erwarten da Seriosität in höchster Vollendung. Seriös ist alles gewesen, aber eben auf eine lockere Art. Zum Mittagessen sind wir (zweimal, einmal davon mit Herrn Sch.) in einem guten Restaurant gewesen, dort hat es super geschmeckt und die Tischgespräche haben Spaß gemacht. Geschlafen haben wir in der Pension Ederstrand - und selbst die Bahn hat uns nicht gestört, da wir nach einem Tag Bemusterung schon sehr früh ins Bett gefallen sind (um vier Uhr morgens aufstehen, damit alles zuhause fertig wird, ist halt doch ziemlich früh).

Am ersten Tag sind wir schon weit vor neun Uhr in Frankenberg gewesen, daher haben wir die Gelegenheit genutzt, links neben der Firma Fingerhaus einen Feldweg entlangzuspazieren. Dort kommt nach wenigen dutzend Metern links ein schöner See und dann kann man einmal durch die Felder um FH herumspazieren. Also, wenn jemand Zeit hat...

Ich möchte hier nicht in aller Ausführlichkeit schreiben, welche Farben, Griffe, Gurte, Fensterbänke,... wir gewählt haben, ich denke mal, so interessannt ist das für euch nicht. Falls da jemand Fragen hat, dann bitte per Kommentar oder kurzer Nachricht.

3. Wir haben einen Tiefbauer gefunden, der zunächst mal Wurzeln und nachgewachsenen Strauwerkt zur Seite schieben wird. Da diese Firma eh den Auftrag hat, für die Stadtwerke und die Stadt die Gräben zu ziehen, nehmen wir sie gleich für alle anderen Arbeiten. Die Firma ist bekannt, da dürfte es keine Probleme geben.

4. Es geht schon diesen Monat los!!!!!!! Die Gespräche mit dem Bauleiter Kellerbau und den Versorgern sollen schon bald steigen, der Keller soll ja schon im Oktober fertig sein.

5. Wir haben auch einen zweiten Wasserkreislauf einplanen lassen - die Kosten dafür sind mit rund € 600,- eher klein - damit wir die Zisterne dann auch für die WC-Spülung nutzen können. Ob wir diese gleich vom Tiefbauer setzen lassen werden, müssen wir noch durchrechnen.
Mein Tipp: Soviel kostet der Kreislauf nicht, als dass man ihn nicht gleich mit einplanen könnte, das Wasserwerk (oder wie auch immer dieses Teil heißt) kann dann später folgen.

6. Der Antrag auf das Hessen-Baudarlehen läuft, Anspruch hätten wir als Familie mit fünf Personen und mit unserem Einkommen auch und die Mittel sind für uns reserviert. Drückt uns die Daumen, dass es auch klappt, denn die Zinsen sind hier nochmals ~30 % unter dem Kapitalmarktniveau und das lohnt sich. Den Rest finanzieren wir über Kfw und Hausbank. Auch wenn das Antragsformular mich viele Nerven und Stunden gekostet hat, jederzeit wieder, die Ersparnis lohnt die Mühe. Die Hausbank würde die Summe aber auch finanzieren, falls unsere Antrag scheitert.


Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber jetzt, da es wirklich losgeht, werde ich wieder öfter schreiben.

5. Mai 2011

Wir sind fleißig!

1. Unsere Zeit als Mieter
Ich habe das Haus ausgemessen, welches wir mieten werden. Der Platz wird gut reichen. Einen Mietvertragsentwurf haben wir inzwischen auch erhalten, per E-Mail, das Original gibt es dann beim ersten Treffen und der gleichzeitigen Hausübergabe irgendwann Ende Mai. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir ein solches Glück haben:
- ein Haus
- für nur zehn Monate
- mit fünf Personen
- hier im Stadtteil.

2. Unterschriften
Wir haben endlich alles für Statiker, Elektriker, Stadtwerke, EON,... unterschrieben und die Kostenvoranschläge für Wasser, Strom und Abwasser erhalten. Nun gut, die Summen sind heftig, aber wir haben gewußt, dass sie in etwa in dieser Größenordnung liegen werden.

3. Finanzierung
Vier Stunden habe ich mich mit dem Antrag für das hessische Baudarlehen herumgeschlagen. Wer diesen Vordruck entworfen hat, ist ein Genie. Für einen Finanzierungslaien wie mich hat er da eine besonders schwere Aufgabe ersonnen. Jetzt habe ich den ersten Entwurf im zuständigen Amt vorgelegt und es sieht wohl gut aus. Jetzt müssen wir alle Unterlagen zusammenstellen und können dann den Antrag abgeben. Die Sachbearbeiterin hat mich gelobt, da es wohl Laien nur äußerst selten gelingt, den Vordruck fast vollständig auszufüllen. Tja, hier schlägt mein Familienerbe voll durch: Ich bin stur! Und ich lasse mich von so einem ver...flixten Vordruck nicht einschüchtern! Dickschädel nennt man das in meiner Familie!
Ergänzend werden wir noch ein Kfw-Darlehen beantragen und den Rest über die Bank finanzieren. Diese Nachweise brauchen wir bevor wir das Baudarlehen des Landes beantragen können.

4. Küche
Montag kommt ein guter Freund, unser Küchenbauer, und darf gleich zwei Küchenumzüge planen. Wir brauchen irgendeine Lösung für unser gemietetes Haus - schwierig, da die Küche winzig ist - und einen Plan für unser Vio. Die Bemusterung ist zwar erst im Juli, aber er muss ja wenigstens wissen, was auf ihn zukommt.

5. Umzugsplanung
Da läuft noch nicht viel. Eigentlich müsste ich jeden Tag etwas durchsortieren, einpacken,... aber da gibt es so viel anderes zu erledigen. Vier Etagen voller Möbel, Dinge, Papier, Bücher,... - und ich werde jedes einzelne Teil davon in die Hände nehmen müssen. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH!!!!!!!