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2. Januar 2013

Elektro und ich - Zwei Welten treffen nie aufeinander


Irgendwie müssen wir jetzt endlich mal klären, wie unsere Elektroleitungen geschaltet sind. In beiden Bädern ist die Lampe über dem Waschbecken mit Dauerstrom geschaltet, wir wollten jedoch die Lampen parallel mit der Deckenlampe an- und ausschalten - d.h., es sollte kein Schalter am Spiegel oder der Lampe sein, sondern diese sollte automatisch eingeschaltet werden. Das Kabel über dem Waschbecken steht jedoch ständig unter Strom.  



 
An der Außenwand sind statt einem Kabel jetzt zwei ausgeführt worden, eines von außen gesehen links von der Haustür, das andere etwa 50 cm von der vorderen Hausecke entfernt. Das Kabel neben der Haustür wird mit dem Lichtschalter innen neben der Haustür geschaltet, das andere (sollte auch an diesem Schalter hängen) steht dauernd unter Strom. Mal sehen, was FH nach den Werksferien dazu sagt. 


24. November 2012

Wasser...

Wir bekommen nächste Woche Besuch von der Firma L., die den Schaden beheben soll. Bis dahin werde ich eifrig Wasser aufwischen und versuchen, mit dünnen Tüchern einen Teil aufzufangen, bevor die Spanplatten noch mehr durchweicht werden. Noch ist die Decke im Zimmer darunter fleckenfrei.

Herr M. von FH hat uns nochmal gestern spät nachmittags angerufen, um nachzufragen, ob etwas geschehen ist. Er hat gedacht, dass die Firma L. bereits gekommen wäre. Jetzt soll ich ihn Montag gleich anrufen und berichten, sobald die Firma dagewesen ist. 

23. November 2012

Abstellräumchen wird zum Mini-Schwimmbad

Erinnert ihr euch: Wir haben doch im Bad die Drempelwand öffnen lassen und dahinter ist ein Abstellräumchen entstanden. Da dort Koffer, Taschen,... stehen, die wir nicht ständig brauchen, schaue ich auch nicht jeden Tag hinein. Heute dann der Schreck: Auf dem Boden eine mittelgroße nasse Stelle und eine Vertiefung direkt unter einem Rohr (Abluft Badwanne vermute ich), darin steht eine Pfütze. Das Rohr ist von oben trocken, also muss die undichte Stelle am unteren Knick sein.

Die Fotos habe ich gleich an FH geschickt und schon einen ersten Rückruf erhalten - eine Nachfrage, wo die Stelle denn genau ist. Klar, meine Beschreibung ist nicht gerade ein Muster an Verständlichkeit gewesen. Jetzt klärt der Mitarbeiter das Problem und ruft dann nochmal an. Kompliment, geht wirklich schnell!

Nach dem Fotografieren habe ich natürlich erstmal alles aufgewischt und mir im Zimmer darunter auch gleich die Decke angesehen - noch keine Wasserflecken.


So sieht der Ausführungsplan für diesen Bereich aus, das Rohr ist etwa an der mit Kreis und E markierten Stelle. 

Zum Bad wäre generell noch anzumerken, dass die Toilette direkt unter der 2-m-Linie für sehr große Leute schon eine gewisse Kopfanstoßgefahr birgt. Aber dessen sind wir uns bei der Planung bewußt gewesen. Uns ist die Öffnung in der Wand wichtiger gewesen als ein WC mit mehr Kopffreiheit. 

1. September 2012

Wir gehen unter's Dach!

So, jetzt kommt der letzte Teil meiner ausführlichen Hausbeschreibung. Im Dachgeschoß haben wir zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und natürlich ein Bad.

Schlafzimmer: Wir sind bewußt ins kleinste Zimmer gezogen, auf der Nordseite des Hauses. Uns reicht der Platz, denn wir können unser Bett (Liegefläche 180*220), einen Kleiderschrank mit 2m Länge, einen mit 1m Länge, eine Herrenkommode, eine kleinere Kommode und zwei flache Regale gut stellen, ohne das wir uns eingeengt fühlen. Vor dem Bett stehen noch unsere Herrendiener (wie heißt das Teil eigentlich, wenn Frauen es nutzen?) und wir könnten dort ggf. noch einen Bank o.ä. hinstellen.
Positiv: Das Dachfenster über dem Bett, auch wenn wir uns für ein kleines Fenster entschieden haben, es gibt den Blick in den Himmel frei und ich liebe es, unter Sternen zu schlafen. Ja, man hört den Regen lauter als ohne Dachfenster, aber ich mag es so.
Negativ: -/-

Kind 1 (links vom Treppenhaus): Die Grundfläche des Zimmer ist absolut ausreichend für Kinder und/oder Jugendliche, auch mit Bett, Kleiderschrank, Regal, Schreibtisch,... gibt es noch viel Freifläche an den Wänden oder auf dem Boden.
Positiv: Durch das Dachfenster kommt noch ein bißchen Extra-Sonne ins Zimmer. Dort ist ein Super-Platz für den Schreibtisch. Der Kniestock reicht vollkommen aus, wir haben nicht erhöht, sondern das Maß 1,0m Rohbauhöhe behalten.
Negativ: Ein Etagenbett zu stellen bedarf einiger Überlegungen, das Bett, welches schon zweimal mit uns umgezogen ist, steht jetzt wie ein Riegel quer im Raum. Wer sich für ein Haus mit Kniestock entscheidet, sollte auf Hochbett usw. besser verzichten.

Kind 2: Größenmäßig nicht von Kind 1 zu unterscheiden, daher keine eigene Bewertung. Ach, ganz vergessen - das halbhohe Bett passt perfekt ins Zimmer, auch die Rutschbahn macht sich dort so richtig gut.

Bad: Wir sind im Standard geblieben und damit auch absolut zufrieden. Wir haben darauf verzichtet, alle Wände raumhoch fliesen zu lassen. Stattdessen habe ich mich an den Wänden verewigen können und meine kreative Ader ausgelebt. Die Badewanne ist nicht besonders groß, aber ausreichend.
Positiv: Unser Abstellräumchen hinter dem Bad ist genial, gut, dass wir da nicht drauf verzichtet haben. Auch die große Dusche mit Glas im Standard ist ein Traum (zumindest für mich, da ich jahrelang in der Badewanne geduscht habe).
Negativ: Der Abfluß in der Dusche, da dort kein Sieb eingesetzt werden kann. Bei unseren langhaarigen Mitbewohnern (Töchtern) darf  ich immer wieder Haare aus dem Abfluß fischen, da das Duschwasser irgendwann nicht mehr abläuft.

Dachboden: Unsere erste Bodentreppe schimmelte aufgrund eines fehlerhaften Einbaus, diese wurde anstandslos ausgetauscht und richtig eingebaut. Der Stauraum dort oben ist echt klasse, wir haben schon ganz schön viele Kartons hochgeschafft und es ist immer noch viel, viel mehr Platz.
Positiv: Stauraum satt. Licht und Steckdose vorhanden.
Negativ: Wer Rauhspund nicht am Tag der Aufstellung parat hat, schleppt Dutzende Bretter aufs Dach hoch. Nie wieder! Auch wenn wir keinen Schornstein haben, wäre eine Dachluke doch keine so schlechte Entscheidung gewesen.


Der virtuelle Rundgang durch unser Haus ist beendet, die Gartenanlagen können dieses Jahr noch nicht besichtigt werden.

28. August 2012

Treppe hoch ins Erdgeschoß

Willkommen in unserer zweiten Diele! Wir sind im Erdgeschoß unseres Hauses angekommen, auf der Nordseite ist es jedoch sozusagen ein erster Stock, Richtung Süden ebenerdig zum Garten.

Diele: Übliche Dielengröße des Vio 200, unter der Treppe viel Raum für Deko und Möbel. Die Treppe, Buche keilverzinkt, ist Standard von FH und für uns ein Traum. Da die Haustür entfallen ist, haben wir dort ein Fenster einbauen lassen.
Positiv: Auch wenn es vielleicht Platzverschwendung ist, wir lieben unsere große Diele und den Bewegungsraum dort. Die breiten Türen gefallen uns auch.
Negativ: (Wir haben immer noch die blanken Gipskartonplatten, für den Maler reicht es momentan noch nicht).  -/-

Gäste-WC: Eigentlich der Technikraum des Vio, aber für uns zum behindertengerechten Bad umgewandelt worden. Bodengleiche Dusche (so wie im Schwimmbad), WC und Waschbecken - und viel Platz drumherum.

Noch fehlt der vorgeschriebene Vorhang, aber die Deckenschienen liegen schon bereit.
Sollten wir irgendwann auf Hilfsmittel angewiesen sein, können wir dieses Bad jederzeit dementsprechend aufrüsten, die Freiflächen vor dem WC und dem Waschbecken sind normgerecht.
Positiv: PLATZ, Fliesenspiegel, bodengleiche Dusche
Negativ: Schade, dass es aufgrund der Abwasserführung nicht möglich gewesen ist, das Waschbecken an die Wand zur Diele zu setzen. Die Türöffnung direkt neben dem Waschbecken ist ok, aber eben auch nicht mehr.

Familienzimmer: Im Plan noch als Schlafzimmer bezeichnet, aber es wird unser Familienzimmer - Lesen, Spielen, Fernsehen,... Eine Zusammenführung von Gäste-WC und Arbeits-/Gästezimmer des Vio 200. Groß genug, um ggf. dort später mal unser Schlafzimmer einzurichten.
Positiv: Gut geschnittener Raum für alle Zwecke. Kleiderschrank könnte hinter die Tür gestellt werden (3 m lange Wand).
Negativ: -/-

Wohn- und Eßzimmer/Küche: Ausreichende Größe für uns fünf, in unserer Vorstellung eher eine Wohnküche als eine Wohnlandschaft mit offener Küche. Mittelpunkt ist der große Eßtisch, an dem wir auch mit Gästen gerne sitzen.
Positiv: Unsere alte Küche passt perfekt, die Terrassentür in der Mitte ist zweiflügelig und lässt richtig viel "Draußen" nach Drinnen. Wir haben genug Platz, um auch mit ca. 20 Personen an zwei großen Tischen zu sitzen. Die vier Fenster machen es ausreichend hell und darunter haben wir viel Stellfläche.
Negativ: Die Steckdosen hätte ich mal besser planen sollen... Und das Fenster über der Spüle kann noch immer nicht geöffnet werden, da uns noch ein Wasserhahn zum Umklappen fehlt. Da hätten wir ein anderes Fenster nehmen sollen.


Und wieder ist eine Rundgang zu Ende, bis demnächst, dann geht es im Dachgeschoss weiter.

16. August 2012

Ach, du meine Güte, seit Januar nichts geschrieben

Mal sehen, ob ich hier mal wieder ein wenig ergänzen kann:

1. Umzug

Im März sind wir nach und nach eingezogen, alle Möbel passen an die vorgesehenen Stellen, aber wir sind bis heute nicht soweit, dass man alle Zimmer einigermaßen betreten könnte. Vor allem Büro und das als Schlafzimmer im Plan eingzeichnete Familienzimmer im EG dienen noch immer als Lagerräume.
Wir haben auch nur wenig Verlust durch den zweimaligen Umzug gehabt, ein paar Gläser sind zerbrochen, aber darauf kommt es nicht an.

Entscheidend ist, dass wir uns alle vom ersten Tag an wohlgefühlt haben, es stimmt alles, es ist alles so, wie wir es mögen (nur ein Fensteranschlag ist gefühlsmäßig falsch, aber natürlich sinnvoll). Die Kinder haben sich schnell eingelebt und genießen die großen Zimmer mit den schrägen Decken.


2 Aktuelle Raumnutzung

Man plant und plant - und dann wirft man alles wieder über den Haufen.

a) Aus dem Raum "Schlafzimmer" im EG wird bis auf weiteres unser Familienzimmer, dort wird (sobald wir endlich alle Kartons ausgeräumt haben) der Fernseher stehen, dazu noch Schränke mit Spielen und Regale voller Bücher. Ein kuscheliges 140*200'er Bett als Sofaersatz und Kissen, Decken,... Privates Wohnzimmer sozusagen, Tür zu, Chaos verschwunden.

b)  Daher sind wir mit dem Schlafzimmer jetzt in das kleinste Zimmer im DG gezogen, daneben zwei Kinderzimmer für die jüngeren Kinder - Tochter auf der Ostseite, Sohn auf der Westseite). Selbst in dem kleinen Raum haben wir bequem alle Möbel stellen können, als da wären:
- Kleiderschrank 2m
- Kleiderschrank 1m
- Herrenkommode (~1,4 hoch)
- kleine Kommode (mit fünf Schubladen)
- zwei niedrige Regale
- und natürlich ein Bett in Überlange (2,2 m lange Liegefläche)
Über dem Bett ein kleines Dachfenster - ich liebe den Blick in den Sternenhimmel oder in die Wolken. Zwischen Bett und großem Schrank ist noch viel Platz zum Bewegen, da stehen dann noch unsere Kleiderständer.
Es ist auch nicht zu heiß unter dem Dach, notfalls machen wir beide Fenster auf und genießen die kühle Nachtluft. Auf das Dachfenster möchte ich jedenfalls nicht verzichten.

c) Unsere Älteste hat sich im KG den Hobbyraum als Zimmer gewünscht - und schielt immer mal wieder auf das kleine Büro daneben (steter Tropfen höhlt den Stein - aber nicht den Felsen Mama). Die Wand zwischen den beiden Räumen ist schon in der Kellerbauphase in Richtung Büro verschoben worden, so dass das Kinderzimmer ~16m² hat. In die so entstandene Nische passt ein Bett. Ein Fenster in normaler Höhe und das festverglaste Lichtband auf der Nordseite, es hat ein schönes helles Zimmer gegeben - bloß schläft die Dame seit Wochen mit ihrer Schwester im Stockbett und nutzt ihr Zimmer nur für die Hausaufgaben.

Da wir in allen Räumen (nur im Schlafzimmer nicht) Homeway haben, könnten wir theoretisch noch öfter die Nutzung ändern. ABER BESTIMMT NICHT SO SCHNELL!!!!


3. Fingerhaus

Die getauschte Bodentreppe funktioniert einwandfrei, keine Schimmelspuren mehr. Also im zweiten Versuch richtig eingebaut.
Außenputz ist fertig und alle lieben unsere roten/orangenen Streifen - ist schon ein ziemlich helles rot. Sogar unsere Hausnummer haben sie durch eine Schablone, die unsere Älteste gemalt hat, auf die Wand getupft - niemand sonst hat eine gut 50 cm große Zahl in Hausfarbe direkt an der Wand - sieht super aus.
Das Gitter der Abluftöffnung sitzt wieder richtig an der Wand, unser Sohn hat nebenbei bewiesen, dass eine Kindersicherung an der Spritzpistole nur vor nicht technisch begabten Sechsjährigen schützt.

Sonst fällt mir, ehrlich gesagt, nichts mehr ein... Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Firma FH und der Subs.


4.  Haustür

Wir haben zwei Haustüren aus einer Serie, die erst nach Wochen eingebaut worden sind (sind nicht von FH, da wir diese im KG eingebaut haben). Eingezogen sind wir noch mit Bautüren. Aber das ist kein größeres Problem gewesen. Die Türen haben für später ein Kabel, um sie elektrisch öffnen zu können, derzeit heißt unser Türöffner wahlweise Kind 1, 2 oder 3.
Die Nebeneingangstür in den Heizungs-/Wäsche-/Werkstattkeller ist die richtige Entscheidung gewesen.


5. Außenanlage

Noch nichts passiert. Unsere Kinder lieben die freie Erde... Und ich scheue den Anruf bei einem Bauunternehmer, denn ich weiß nicht, ob mir das Angebot für die Erdarbeiten nicht noch mehr graue Haare wachsen lässt.


6. Telekom

Never Ending Story - nachdem erst unser Bauherrenantrag verlorenen gegangen ist, hat sich dann der Hausanschluss um Wochen verzögert, da sich überraschend herausgestellt hat, dass wir zwar ein korrektes Leerrohr haben legen lassen, aber dort an der offiziellen Straße gar keine Telefonkabel liegen. Also hat sich eine Tiefbaufirma im Auftrag der Telekom durch unseren Garten gewühlt (da geht es ca. 2-3 m einen Abhang hinab und jetzt liegt der Anschluss - bloß ist die technische Seite noch nicht ganz fertig und wir können immer noch nicht telefonieren. Dafür ist auf drei Meter Breite unser Brombeerdickicht plattgewalzt (also doch ein Lob an die Telekom, denn selber roden ist anstrengender).


7. Fernsehempfang

Nachdem im März unsere SAT-Antenne einwandfrei funktioniert hat, hat sich der Empfang Ende April von Tag zu Tag verschlechtert. Mit jeden Zentimeter Blattwachstum an den großen Bäumen auf der Südseite haben wir ein Fernsehprogramm verloren. Da uns Kabel zu teuer ist - liegt ja gar nicht in der Straße... - haben wir jetzt für die Sommermonate eine Zimmerantenne im Gebrauch (immerhin 15 Programme) und im Winter steigen wir wieder auf SAT um. Die Bäume sehen leider noch sehr gesund aus.
Überlegungen, die Schüssel zu versetzen oder gar auf einen Mast zu setzten, haben wir verworfen, wer möchte schon einen 15m hohen Mast im Garten haben (falls dieser überhaupt genehmigt worden wäre - von den Kosten ganz zu schweigen).


8. Raumgrößen

Inzwischen kenne ich viele Grundrisse von FH und viele andere mehr. Meist sind die Wohn-/Ess-/Küchenzimmer erheblich größer als bei uns. Wir haben für diesen Bereich ~37m². Da wir kein Sofa dort möchten, würde ich eher zum Begriff Wohnküche tendieren, wobei neben Küche und großem Esstisch noch ein weiterer großer Tisch (mein Platz fürs Hobby) und ein bequemer Sessel mit Beistelltisch im Zimmer stehen. Für eine kleine Couch wäre auch noch Platz zu finden, insbesondere falls man den zweiten Tisch aus dem Zimmer verbannt.
Andereseits können wir unseren Esstisch leicht ausziehen und haben dann mit 12 Leuten genug Platz - den zweiten Tisch dazu und es können 20 Leute bequem sitzen, und das Ganze ohne dass wir Möbel aus dem Zimmer schaffen müssen. Wohnzimmerersatz für uns ist das Familienzimmer nebenan. Gäste sitzen gerne mit uns am Esstisch.
Die Küche ist riesig, viel Platz zum Arbeiten und man läuft sich nicht ständig vor die Füße. Alle Teile aus der alten Küche haben wir gut unterbringen können und der Herd steht als Halbinsel zwischen Fenster und Terrassentür.

Wir haben kein Ankleidezimmer und dies auch von vorneherein so geplant - drei Kindern brauchen einfach mehr Platz. Uns reicht es, im Schlafzimmer Platz zum Schlafen und für unsere Kleidung zu haben, dazu noch Badetücher und Bettwäsche für die ganze Familie. Sollte es gelingen, dass die Kinder jung ausziehen, gibt es vielleicht ein großes Schlafzimmer in einem Kinderzimmer und einen Kleiderraum im jetzigen Schlafzimmer, aber der Kleine ist erst sechs, es wird also noch lange dauern.

Die Kinderzimmer im VIO 2XX sind groß genug, die Kinder können sich gut ausbreiten. Bloß auf ein Etagenbett würde ich verzichten (ist bereits vorhanden gewesen), denn dies neben Kleiderschrank und großem Regal unterzubringen, hat uns doch einige Überlegungen gekostet. Unsere Tochter liebt es, so wie es jetzt ist, das Bett steht quer im Raum und man kann von allen Seiten daran hochklettern.


9. Bäder

a) Bad im DG:
Wir haben die Dusche fast an die Tür gerückt, so dass neben der Trennwand eine Toilettennische entstanden ist. Badewann und Waschbecken sind so geblieben wie geplant. Die Toilette haben wir zum einen nicht direkt neben der Badewann haben wollen, zum anderen haben wir ja eine Öffnung in der Wand unter der Schräge, um den leeren Raum dahinter nutzen zu können. Dort ist massig Platz für dieses und jenes.
Wir haben die Standardausstattung gewählt und sind zufrieden damit. Unsere Kinder lieben die Dusche und auch die Badewann ist begehrt.

b) Bad im EG
Dort haben wir dann doch auf die Mauer für die Dusche verzichtet, die Dusche ist dann an die Außenwand Richtung Osten gerutscht und das Waschbecken an die Wand zum Kellertreppenhaus. Die Tür ist treppenbreit in Richtung Hausmitte gerutscht, so dass gegenüber der Treppe EG-DG ein Stück Wand statt der Tür ist. Wir werden eine Deckenschiene anbringen und dort erstmal mit einfachen Duschvorhängen arbeiten (Dusche ist bodengleich).


10.  LWZ

Ich sag lieber nichts dazu, denn ich komme noch nicht damit zurecht. Wird wohl auch noch einen Weile dauern. Jedenfalls haben wir warmes Wasser.



So, jetzt seid ihr mal wieder auf dem neuesten Stand.

2. September 2011

Jetzt geht alles (viel zu) schnell!

Endlich... ich habe Zeit, mal hier ein paar Sätze zu ergänzen, die letzten Wochen habe ich nur von einer wichtigen Sache zur nächsten rennen können.

Also, hier alle Neuigkeiten auf einmal:

1. Seit Juni wohnen wir zur Miete, es funktioniert einigermaßen. Leider hat uns vergangene Woche der Starkregen erwischt, so dass ein Zimmer z.Zt. nicht benutzt werden kann. Dafür würde ja der Vermieter haften müssen, aber der meldet sich einfach nicht. Über den Schaden haben wir ihn auf die Mail-Box und per Einschreiben informiert. Da in diesem Zimmer die meisten Umzugskarton gelagert worden sind, könnt ihr euch den Schaden vermutlich vorstellen.

2. Wir waren vom 16.-17.08.2011 zur Bemusterung in Frankenberg. Es waren zwei gute und erfolgreiche Tage mit Herrn Sch.. Im technischen Bereich wollten wir einiges aufmustern, insbesondere noch ein paar Dachfenster (ja, ich weiß, ich hatte mal geschrieben, dass wir keine bräuchten, aber...) und statt eines Fensters im HWR-Keller eine Nebeneingangsöffnung, dann elektrische Rollos im EG, die größeren Fenster im Keller, Home-way (reicht für uns), Estrich im Keller, Elektro im Keller, Badvorbereitung im Keller,... es läpperte sich. In diesem Bereich taten sich ziemliche Mehrkosten auf, die aber einzig und allein auf unsere Sonderwünsche zurückzuführen waren. Davon hätten wir nur wenig bei FH in Auftrag geben müssen, sondern wir hätten vieles extern erledigen können.

Dafür musterten wir dann die Haustür ab, diese kommt eh in den Keller und da können wir uns an einen Hersteller vor Ort wenden. Auch die Rollos im Keller flogen raus, dazu noch alle Innentüren und auch der Schornstein.

In den Bädern blieben wir beim Standard - weiß, Hansa-Armaturen -, da uns dieser voll und ganz reicht. Nur die Fliesern verteilten wir ein bißchen kreativ, so dass der Fliesenleger schön beschäftigt sein wird.
Auch Treppe, Fenster, Fensterbänke, Rollos, Dachuntersichten, Fallrohre,... werden Standard bleiben.

Im Bad (DG) planten wir auch eine Öffnung für die Schräge, den Stauraum (im Vio hinter dem WC) wollen wir nicht ungenutzt lassen. Herr Sch. war darüber doch etwas erstaunt, da wir doch einen großen Dachboden hätten - aber ich meinte, er würde unseren Haushalt ja auch nicht kennen.
Bei der Ausstattungsbemusterung hatten wir schließlich nur Mehrkosten in Höhe von ~ € 110,- (für die bodengleiche Dusche im EG - Fliesen -, die Armatur setzen wir dann selbst).

Mit Herrn Sch. hat die Zusammenarbeit super geklappt, wir haben viel zu lachen gehabt - na ja, ich babbele (rede) halt gerne. Wir sind ziemlich locker an alles herangegangen, aber wissen schon, dass dies nicht die Regel ist - im Klartext: Andere Kunden erwarten da Seriosität in höchster Vollendung. Seriös ist alles gewesen, aber eben auf eine lockere Art. Zum Mittagessen sind wir (zweimal, einmal davon mit Herrn Sch.) in einem guten Restaurant gewesen, dort hat es super geschmeckt und die Tischgespräche haben Spaß gemacht. Geschlafen haben wir in der Pension Ederstrand - und selbst die Bahn hat uns nicht gestört, da wir nach einem Tag Bemusterung schon sehr früh ins Bett gefallen sind (um vier Uhr morgens aufstehen, damit alles zuhause fertig wird, ist halt doch ziemlich früh).

Am ersten Tag sind wir schon weit vor neun Uhr in Frankenberg gewesen, daher haben wir die Gelegenheit genutzt, links neben der Firma Fingerhaus einen Feldweg entlangzuspazieren. Dort kommt nach wenigen dutzend Metern links ein schöner See und dann kann man einmal durch die Felder um FH herumspazieren. Also, wenn jemand Zeit hat...

Ich möchte hier nicht in aller Ausführlichkeit schreiben, welche Farben, Griffe, Gurte, Fensterbänke,... wir gewählt haben, ich denke mal, so interessannt ist das für euch nicht. Falls da jemand Fragen hat, dann bitte per Kommentar oder kurzer Nachricht.

3. Wir haben einen Tiefbauer gefunden, der zunächst mal Wurzeln und nachgewachsenen Strauwerkt zur Seite schieben wird. Da diese Firma eh den Auftrag hat, für die Stadtwerke und die Stadt die Gräben zu ziehen, nehmen wir sie gleich für alle anderen Arbeiten. Die Firma ist bekannt, da dürfte es keine Probleme geben.

4. Es geht schon diesen Monat los!!!!!!! Die Gespräche mit dem Bauleiter Kellerbau und den Versorgern sollen schon bald steigen, der Keller soll ja schon im Oktober fertig sein.

5. Wir haben auch einen zweiten Wasserkreislauf einplanen lassen - die Kosten dafür sind mit rund € 600,- eher klein - damit wir die Zisterne dann auch für die WC-Spülung nutzen können. Ob wir diese gleich vom Tiefbauer setzen lassen werden, müssen wir noch durchrechnen.
Mein Tipp: Soviel kostet der Kreislauf nicht, als dass man ihn nicht gleich mit einplanen könnte, das Wasserwerk (oder wie auch immer dieses Teil heißt) kann dann später folgen.

6. Der Antrag auf das Hessen-Baudarlehen läuft, Anspruch hätten wir als Familie mit fünf Personen und mit unserem Einkommen auch und die Mittel sind für uns reserviert. Drückt uns die Daumen, dass es auch klappt, denn die Zinsen sind hier nochmals ~30 % unter dem Kapitalmarktniveau und das lohnt sich. Den Rest finanzieren wir über Kfw und Hausbank. Auch wenn das Antragsformular mich viele Nerven und Stunden gekostet hat, jederzeit wieder, die Ersparnis lohnt die Mühe. Die Hausbank würde die Summe aber auch finanzieren, falls unsere Antrag scheitert.


Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber jetzt, da es wirklich losgeht, werde ich wieder öfter schreiben.

30. Juli 2009

Vertragsbestätigung und Bad-Ideen

Aus dem Urlaub zurück habe ich einen Abholzettel für ein Einschreiben gefunden. Daher bin ich schnell noch zur Postagentur gefahren und habe den Brief abgeholt. Wie erwartet: Es ist die Vertragsbestätigung von Fingerhaus! Jetzt hat "unser" Haus eine Nummer, die wir immer angeben müssen, wenn wir Kontakt mit Fingerhaus aufnehmen. Schade, dass es nicht die Nr. 10.000 geworden ist, da hätte es vielleicht noch ein besonderes Geschenk gegeben. Aber solange warten wollten wir dann doch nicht.

Jetzt nach dem Urlaub geht es für uns richtig los, wir werden jetzt den Verkauf unseres Reihenhauses vorantreiben, denn wir würden gerne so bald wie möglich bauen. Irgendwie habe ich im Urlaub wieder gemerkt, wie praktisch ein Haus eingerichtet und aufgeteilt sein kann. Und solche praktischen Elemente wird unser Fingerhaus auch haben.

Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns im Urlaub mit unserem geplanten Haus beschäftigen würden, aber wir sind sogar einen großen Schritt weitergekommen. Im Urlaub haben wir in einem Ferienhaus gewohnt, in einem Familienferiendorf. Die dortigen Bäder sind gerade neu gestaltet worden und wir wissen jetzt, wie unser Bad im Erdgeschoß aussehen soll. Die Dusche ist mit einer Mauer abgetrennt und bodengleich, auf der anderen Seite der Mauer sind dann Waschbecken und Toilette zu finden. Wandfliesen in weiß, darüber sonnengelb gestrichen, Boden mit Terracottafliesen. Ganz schlicht, aber wirklich schön. Und eine bodengleiche Dusche wollen wir ja sowieso haben. Eine Abtrennung für die Dusche braucht man bei dieser Bauweise nicht. Jetzt hoffen wir mal, dass es bei uns so zu realisieren ist.