19. Mai 2010

Tipp für den Bau

Hallo zusammen,

da es von uns nichts zu berichten gibt - Hausverkauf läuft nur schleppend - wenigstens mal ein Tipp für alle, die bauen und die immer wieder mit Aufträgen, Hinweisen,... zugeschüttet werden oder denen plötzlich Sachen einfallen, um die sie sich unbedingt kümmern müssen.

Ich lasse mir zum Geburtstag ein Diktiergerät schenken, nun, es wird wohl ein MP-3-Player mit Aufnahmefunktion werden (hoffentlich kann ICH damit auch umgehen), damit ich dann während der diversen Gespräche mir einfach "Notizen" machen und diese dann zuhause in Ruhe in Schriftform bringen kann. Ich vergesse nämlich immer wieder, was ich mir als Wichtig merken muss/will/soll. Aufschreiben, während ich auf einer Baustelle herumstiefele, ist für mich keine Lösung, da es länger dauert und nicht so effektiv ist.

24. April 2010

Grundstück bald freigeräumt

Noch zwei Holzfuhren und unser Grundstück ist baufertig. Heute im Sonnenschein sah es richtig schön aus und so voller Erwartung für den Hausbau (als ob Grundstücke erwartungsvoll gucken könnten). Und irgendwie habe ich die Hoffnung, dass es doch noch dieses Jahr losgehen könnte.
Eine Familie scheint Gefallen an unserem jetzigen Haus gefunden zu haben. Jetzt heißt es wieder mal, die Daumen zu drücken. Die Chancen scheinen recht gut zu sein. Die Saison für Hauskäufe geht ja jetzt erst los.

Wir haben heute mit einer anderen Fingerhausfamilie Pläne verglichen, das hat so richtig Spaß gemacht. Danke für den netten Besuch!
Während wir ja ziemlich viel haben ändern lassen, bauen sie recht nah am Original. Wir bauen mit Keller, sie ohne, wir haben die drei Türen im Wohnzimmer gegen eine Doppeltür eingetauscht, sie behalten die Türen. Aber in einem sind sie auf alle Fälle uns ein ganzes Stück voraus, denn ihr Haus wird sicher vor unserem gestellt. Dann können wir schon mal schauen, wie Vio so "in echt" aussieht.

Morgen sollte ich mich mal mit den ganzen Unterlagen beschäftigen, die FH und seine Helfer noch von uns brauchen (Baugenehmigung, Auftrag Elektro,...). Da habe ich durch viele andere Termine in den letzten Wochen doch so einiges liegengelassen. Jetzt ist endlich die lange Liste abgearbeitet und wir können uns wieder mit unserem Haus beschäftigen.

17. April 2010

Unser Grundstück

wird so langsam wieder sichtbar, ca. 2/3 des Holzes sind weg und in einer Ecke liegt ein riesiger Astberg. Diesen werden wir schreddern und dann auf dem Grundstück lagern, bis wir ihn brauchen können. Schade, dass wir dort noch nicht wohnen!

In Sachen Hausverkauf ist es derzeit ruhig, leider haben wir in der Osterzeit nichts vom Makler gehört und müssen also weiter warten. Wobei uns das Warten diese Woche nicht schwerfällt, da wir wegen der Erstkommunion unserer Tochter für Hausbesichtigungen gar keine Zeit hätten. Im neuen Haus wäre es einfacher, alle Gäste zu setzen, aber mit ein bißchen Möbelschlepperei hat es hier auch geklappt.

22. März 2010

Vier Fuhren

sind schon weg vom Grundstück, aber es liegt immer noch viel Holz herum. Selbst mein Bruder ist von der Menge an Holz etwas überrascht worden. Aber langsam sieht man wieder den Boden. Gut so, dann können die vielen Brombeertriebe jetzt wieder die Sonne genießen und gegen Himmel wachsen.

Ansonsten passiert im Moment nicht viel, wir warten auf einen Käufer für unser derzeitiges Haus - ein paar Besichtigungen sind schon gewesen - und dann legen wir los.

12. März 2010

Erster Hänger mit Holz abgefahren

Am Donnerstag kam mein Bruder und sägte die ersten Bäume klein. Zunächst musste er Platz auf dem Grundstück schaffen, damit er den Hänger draufstellen konnte. Dann wurden dicke Äste und natürlich der Stamm des ersten Baumes in 50 cm Stücke zersägt. Zum Auffüllen des Hängers musste dann noch ein zweiter Baum teilweise seine Äste hergeben. Über die 50 cm langen Stücke war ich doch sehr erstaunt, aber diese Größe passt in seine neue Heizanlage. Zurück blieb ein riesiger Berg aus dünneren Ästen, Zweigen und Efeutrieben, dafür werden wir noch eine Lösung suchen müssen.
Holz für die Heizanlage dürften etwa noch sechs oder sieben Fuhren auf dem Grundstück liegen. Eine Menge Holz!

Wenn man oberhalb des Grundstücks auf dem Radweg entlanggeht, sieht man an zwei Stellen zwischen den Nachbarhäusern und ein paar Bäumen weit über unser schönes Tal. Ich hoffe irgendwie, dass unser Flurfenster im Erdgeschoß dann später auch einen netten Ausblick bietet, denn im Dachgeschoß gibt es keine Fenster zur Traufseite und dann entfällt dieser Blick. Aber, ich kann auch ohne Ausblick leben, ich habe sowieso nicht damit gerechnet, dass ich bei der Lage des Grundstückes noch weit übers Land sehen kann. Also wäre eine Lücke zum Durchschauen ein zusätzliches Bonbon für mich.

27. Februar 2010

Es gibt Häuser...

da wohnen Trödler und Pfandleiher - so stand es in unserer Hochzeitszeitung. Zwar bezogen auf meine Eltern, aber ich bin als Äpfelchen nicht weit vom Stamm gefallen und eine gute Nachfahrin der Steinzeitfrauen, die mit Sammeln ihre Familie durchbringen mussten.
Es funktioniert übrigens nicht, erstmal alles mitzunehmen und dann im neuen Haus auszumisten - solche "nehmen wir halt mit"-Kisten stehen dann jahrlang herum und nehmen nur Platz weg. Bevor man etwas einpackt, muss klar sein,
1. ob man es überhaupt noch brauchen kann und
2. wo es im neuen Heim seinen festen Platz finden soll oder
3. ob es ein Gegenstand ist, an dem soviele Erinnerungen hängen, dass er in eine Schatzkiste gehört.

Notfalls packt man ein paar Kisten für den Flohmarkt und deponiert diese erstmal auf dem Dachboden. Entweder wandern sie mal auf den Flohmarkt oder ab in die Mülltonne. Am besten ungeöffnet, denn man hat die Sachen ja schon monatelang nicht vermisst, also braucht man sie auch gar nicht.
Natürlich braucht man jeden Gegenstand, den HEUTE die Müllabfuhr abholte, MORGEN ganz dringend.

Hier kommen jetzt ein paar aktuelle Bilder vom Baummikado auf unserem Grundstück.

Als erstes ein Blick in Richtung Norden, nachdem die ersten Bäume schon gefallen waren. Für die Baumfäller war es harte Arbeit, da alle Bäume mehrere Stämme hatten und sich teilweise nach Norden neigten, d.h. in Richtung Straße. Daher wurde mit einem Steiger viele Äste bereits vorher gekappt.
In Richtung Norden haben wir jetzt überraschend auch einen schönen Ausblick, wir können ein Stück übers Tal schauen. Leider werden wir dort keine Fenster haben, aber ich schätze mal, aus einem Kinderzimmer und aus dem Bad dürfte man schon etwas sehen können.

Es sieht ziemlich grün aus, da alle Bäume mit riesigen Efeuranken bewachsen waren. Die Bäume am oberen Bildrand gehören der Stadt, sie wachsen auf der anderen Seite des Radwegs. Unser Fäller meinte, durch das Efeu wären sie schon gefährdet. Mal sehen, wie lange sie noch stehen werden. Wobei ich es schade fände, wenn auch diese Bäume weichen müssten.

Diese Efeuranken waren übrigens teilweise so dick wie kleine Baumstämme oder dicke Äste. Selbst unser Baumfäller hatte solche Ranken noch nicht oft gesehen. Von diesem Stamm möchte ich übrigens noch eine Baumscheibe haben, er hat nämlich eine schöne Herzform. Leider wurde er unter anderen Bäumen begraben, so dass ich warten muss bis mein Bruder nach und nach die Stämmer zerlegt.

26. Februar 2010

Ich fange an...

mich vor dem Umzug zu fürchten. Nach drei Tagen aufräumen, putzen, sortieren, ausmisten,... weiß ich jetzt, wieviele Sachen hier im Haus in versteckten Ecken, Schränken, Kisten,... schlummern. Auch wenn wir nur etwa 600 m von unserem jetzigen Haus entfernt bauen werden, wollen wir dann doch mit einer Firma umziehen. Wir müssten nämlich aus vier Stockwerken Möbel und Hausrat hinausschaffen und da lassen wir dann doch lieber die Profis ran. Die vielen Kisten, Kästen, Wäschekorbe,... werden schon genug Arbeit machen.
Ach, was denke ich schon über den Umzug nach, noch ist ja kein Baubeginn in Sicht. Bis dahin werde ich noch viele Mülltonnen und vor allem die Papiertonne füllen können, denn es findet sich genug Kram, den man einfach mal entsorgen sollte. Es ist schon etwas Wahres an dem Spruch: "Wohnungen werfen weg, Häuser heben auf!"